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Etappe 4

Unser Weg führt uns zunächst auf der Höhe über Sommerhausen entlang der Weinberge mit weitem Blick über das Maintal bis Würzburg. Wir bleiben auf der Hochfläche, wandern durch Obstplantagen, Wiesen, Felder und Wäldchen zu dem kleinen Dorf Lindelbach. Wenige hundert Meter nach dem Ort stoßen wir auf einen historischen Muschelkalk-Steinbruch, der bis Mitte des 20. Jahrhunderts in Betrieb war. Infotafeln auf dem Gelände zeigen die Bedeutung der Steinindustrie in dieser Region über die Jahrhunderte. Nicht nur der Weinbau hat diese Gegend bekannt gemacht, sie war lange Zeit auch eine der dichtesten Steinbruchregionen Europas. Aus dem Lindelbacher Steinbruch kamen u.a. die Quaderblöcke für das Berliner Olympiastadion und viele andere bekannte Bauten. Am Rande des Steinbruchs kommen wir an zwei restaurierten Häuschen vorbei, der Schmiede und der „Kantine“ des Steinbruchs, die bis vor 20 Jahren ein beliebtes Ausflugslokal war. Der Weg verläuft nun durch einen Wald und eine Senke, die wir queren.

Nach dem Aufstieg auf der anderen Seite stoßen wir auf der Höhe wieder auf Weinberge und schließlich auf das „Sonnentor“, das terrior f von Randersacker. Ein kleiner Pfad führt uns hinunter in den bekannten Weinort. Im sogenannten Mönchshof in Randersacker befindet sich u.a. das Steinhauermuseum, in dem die frühere Bedeutung dieses Wirtschaftszweigs für die Region und die Menschen dokumentiert wird. Ebenfalls zu besichtigen ist ein kleiner Gartenpavillon von Balthasar Neumann, dem berühmten Baumeister der Würzburger Residenz, die seit 1981 zum UNESCO Weltkulturerbe zählt.